"Meine Uhr läuft genau, auch am Nordpol"

Seiko Astron GPS

Seiko Astron – die Kollektion

Bis 2012 hat Seiko keine Funkuhren gebaut. Anlässlich der Basler Messe stellte der japanische Uhrengigant seine erste GPS-gesteuerte Funkuhr vor. Es ist eine Uhr, die für die Bedürfnisse des internationalen Geschäftsmannes ausgerichtet ist.

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Manager steigt im August um 10:00 Uhr in Frankfurt in den Flieger mit Ziel Rio de Janeiro in Brasilien. Wenn er 14 Stunden später am Flughafen Galeao in Rio ins Taxi steigt, um in sein Hotel im Stadtteil Ipanema zu fahren, muss er bei einer normalen Uhr die Zeit umstellen. Auch bei einer herkömmlichen Funkuhr muss er dies tun, denn in Südamerika gibt es keine terrestrischen Zeitsender. Wie spät ist es jetzt in Rio de Janeiro? 

Rechnen wir nach: er startete um 10:00 Uhr, 14 Stunden dauerte der Flug, also herrscht bei Ankunft in Rio zuhause in Frankfurt Geisterstunde, Mitternacht, 0:00 Uhr. Rio liegt 5 Stunden hinter der deutschen Zeit, es ist also 19:00 Uhr. 

Und genau diese 19:00 Uhr Ortszeit Rio de Janeiro zeigt jetzt die Seiko Astron am Handgelenk des Managers. Nerviges Zeitumrechnen entfällt, der Manager kann sich entspannt ins Taxi setzen und sich auf ein leckeres Abendessen freuen.

Fassen wir die Haupt-Vorteile der Seiko Astron zusammen:

  • GPS-Signale sorgen für exakte Funkzeit an jedem Punkt der Erde
  • Wer die Zeitzone wechselt hat automatisch die richtige Ortszeit
  • Die Uhr kann auch mit Sommerzeiten umgehen. Sie stellt sich automatisch darauf ein
  • Die Uhr hat eine 2. Zeitzone auf einem separaten Zifferblatt. Das ist praktisch, denn dann kann der Manager diese auf Ortszeit Frankfurt einstellen und weiß immer, wie spät es in der Heimat ist.


Welche Vorteile gibt es noch? Und wie bekommt der GPS-Sender seinen Strom? Denn GPS-Empfänger gelten als Strom-Fresser. Und muss der Besitzer am Monatsende immer seinen Kalender umstellen? Seiko hat diese Fragen so gelöst.

  • die Strom-Versorgung der Uhr läuft über Solartechnik. Das ist umweltfreundlich und Batterien sind überflüssig. Das Werk arbeitet außerdem sehr sparsam
  • die Uhr hat einen ewigen Kalender bis ins Jahr 2100: die Uhr erkennt Monate mit 30 und 31 Tagen und Schaltjahre und liefert dadurch immer das exakte Datum aus.

Herausgekommen ist dabei eine sehr kompakte Kollektion an markanten Herrenuhren, die erste Generation der Seiko-Astron mit dem Kaliber 7X52 und verschiedenen Gehäuse- und Bandvarianten.

Zusammenfassung der Funktionen des Kalibers 7X52 der Seiko Astron GPS Solar.

  • GPS kontrollierte Zeit- und Zeitzoneinstellung
  • Ewiger Kalender bis Februar 2100
  • Signalempfangsanzeige
  • Weltzeitfunktion (39 Zeitzonen)
  • Sommerzeit-Funktion
  • Zweite Zeitzone

Ebenso hochwertig ist die Uhr insgesamt ausgestattet, damit jeder, der eine Seiko Astron besitzt, stolz ist, diese zu tragen.

  • Das Gehäuse besteht aus Edelstahl oder Titan
  • Die Lunette der Uhr ist aus Keramik gefertigt
  • Das Glas ist ein kratzfestes Saphir-Glas
  • Das Band besteht aus massivem Titan oder Kautschuk. Beide Bandvarianten verfügen über eine sehr gut verarbeitete Faltschließe mit Druck-Verschluss.

 

Der Wunsch nach absoluter Präzision

Ende der 60er Jahre kamen die ersten Quartz-Uhren auf den Markt. Sie waren wesentlich genauer, als die bisherigen mechanischen Uhren mit Selbstaufzug oder Handaufzug. Trotzdem lag auch hier die Abweichung noch bei ca. 5 bis 15 Sekunden im Monat. Das war manchem Uhrenfan zu ungenau.

Daher entstanden Ende der 80er Jahre die ersten Funkuhren. Pionier war hier Junghans mit seiner Junghans Mega.

Welches Prinzip steckt hinter der Funkuhr? Die genaustes Uhr der Welt ist eine Cäsium-Uhr, eine Uhr. Über einen Sender sind diese Uhren in der Lage Zeitsignale zu senden. Diese Zeitsignale steuern quasi den Gang der Armbanduhr. Funkuhren empfangen täglich automatisch Zeitsignale, gleichzeitig kann der Träger das Zeitsignal manuell abrufen. Diese Grafik von Citizen zeigt das Grundprinzip sehr gut:

Funksignale von stationären Sendern steuern Uhr

Doch die stationären Funksender haben auch Nachteile.

Ab Radius 2000 Kilometer ist Schluss

Bisherige Funkuhren empfangen Zeitsignale von stationären Sendern (terrestrischen Sendern). In Europa ist dies der Sender in Mainflingen bei Frankfurt a.M., daneben gibt es Sender in Nordamerika und Japan. Der Senderadius dieser Stationen ist auf einen Radius von 2000 Kilometer begrenzt.

Die bisherige Funkuhren-Philosophie versucht, die Uhr für so viele Zeitsender wie möglich passend zu machen. Bei Casio sind dies zum Beispiel die Multi-Band-Funkuhren.

terrestrische Sender für Funkuhren

Trotzdem: diese Uhren erhalten nicht an jedem Ort der Erde ein Zeitsignal, das die Uhr präzise einstellt.

Die Seiko Astron geht einen anderen Weg.

Satelliten erreichen jeden Punkt der Erde

Satelliten-Signale sorgen für die Genauigkeit der Seiko-Astron. Denn in einer Seiko-Astron ist ein GPS-Empfänger eingebaut, der die Zeitsignale der Satelliten empfangen kann. Sie synchronisieren die Zeit der Uhr und sorgen für absolut präzise Zeit.

Satelliten steuern die Seiko ASTRON

Fazit:

Das Revolutionäre der Seiko Astron ist es also, die Sendestationen von der Erde in den Weltraum zu bringen. Damit erreichen die Zeitsignale die Uhren an jedem Punkt der Erde. Die aktuellen Seiko Astron Uhren schaffen damit einen Zeit-Komfort, den es vorher so nicht gab.

Die Seiko Astron Kollektion ist in Kürze in unserem Online-Shop zu sehen. Für alle Fragen zu Astron stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 
 
 

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